Archiv | Februar, 2012

GE…reist: Sand, Sand und nochmals Sand – Die Sanddünen des Parque Nacional Médanos de Coro

8 Feb

Am nördlichen Ausgang der Stadt Coro, Richtung Halbinsel Paraguana, hält die Landschaft für die Besucher eine Überraschung bereit.

Wir sind die Avenue Los Médanos hinaufgefahren, haben kurz getankt, eine CD mit Reggeton Musik von einem fliegenden Händler gekauft und dann über eine Kreuzung gefahren. Plötzlich wähnte ich mich nicht mehr in Venezuela, sondern in der Sahara.

Es war brütend heiß. Ein stetiger Wind wehte über die Straße, nahm feien Sand mit und auf dem sehr breiten Mittelstreifen parkten Autos.

Auch wir parkten dort.

Wir hatten noch nicht mal den Wagen verlassen, als schon die nächsten Händler an uns dran waren und Eis und so weiter feil boten.

Kein Interesse.

Ich schaute mich um. Ich sah nur Sand, Sand und nochmals Sand. Ebbend wie in der Sahara. Der Wind hatte schon die ersten feinen Sandkörner zwischen die Zähne geweht. Es knirschte leicht in der Knabberleiste.

Als wir in der”Wüste” waren kam Star Wars Feeling auf.

Es fehlten wirklich nur noch die Sandläufer, R2D2 und C3PO.

Diese Sanddünen sind gewaltig hoch – mehr als 20 Meter.Man braucht schon etwas Puste um sie zu erklimmen. Es ist nicht gerade einfach in dem Sand dort.

Doch oben angekommen bot sich ein tolles Panorama (Was die Bilder beweisen).

Die Landschaft gehört zum 92000 ha großen Parque Nacional Médanos de Coro, einer von sehr vielenNationalparks in Venezuela. Die Sanddünen befinden sich in ständiger Bewegung. Von über 20 Meter höhe konnte ich sehen, das sie schon eine Straße verschluckt hatten.

Die Ausdehnung des Dünenareals beträgt in der Länge ca. 30 Kilometer und in der Breite etwa 5 Kilometer.

Also jede Menge Sand.

Die Sanddünen von Coro:

 

© für alle Bilder by Der GeBlog und MIX-TO (www.mix-to.com)

GE…reist: Coro – Weltkulturerbe und Hauptstadt des Bundesstaates Falcón

8 Feb

Der nächste Ausflug ging nach Coro, der Hauptstadt des Bundesstaates Falcón. Die 1527 gegründete Stadt, zählt zu den ältesten Städten von Venezuela. Das alte Stadtviertel ist in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. Einwohnerzahl beträgt um die 258.000 Menschen.

Wir brauchten einige Stunden um von Valencia nach Coro zukommen. Nach gut 5 Stunden waren wir dort. Die Stadt befindet sich direkt am Karbrischen Meer an der Nordküste von Venezuela.

Coro bedeutet in der Sprache der dortigen Arawawak – Indianer WIND.

Coro hat einen sehr schönen alten Stadtkern, mit einigen Kirchen und einer Kathedrale. Sie sind alle im spanischen Stil der Kolonialzeit erbaut worden. Leider wirkt auch diese Stadt etwas herunter gekommen und die historischen Bauten scheinen auch nicht so gepflegt zu sein. Das liegt sicherlich nicht nur an der momentanen Lage der Stadt, sondern auch daran, dass Coro 2004/2005 Opfer gewaltiger Stürme wurde.

2005 wurde die Stadt auf “Die Rote Liste des Weltkulturerbes” gesetzt.  Leider, denn sie ist wirklich sehr schön.

Aber dennoch besitzt Coro immer noch einen besonderen Reiz.

Historisch gesehen hat die Stadt große Bedeutung. So soll, das wurde mir erzählt, hier das erste Kreuz der katholischen Kirche an Land gebracht worden sein. Dieses, oder besser gesagt eine Replik, steht vor der Kirche  San Clemente. Sie soll eine der ersten katholischen Kirchen in Südamerika gewesen sein.

Bei meinem Besuch war sie gut besucht und vor dem Altar kniete eine Nonne im tiefen Gebet versunken.

Direkt gegenüber befindet sich die Kirche San Francisco, gelb, gewaltig und sehr imposant. Doch dort konnten wir nicht rein, weil dort gerade eine Totenmesse begann.

Ausserdem wurden auf dem Gebiet der Stadt und drumherum Anfang des 21 Jahrhunderts bedeutete Fossilienfunde gemacht.

Sehr interessant war für mich das “Haus der Arcaya”. Hier wird nicht nur die Geschichte der Gegend dargestellt, sondern auch einzelne Exponate gezeigt die über das Leben der Menschen von damals berichten. Denn das Haus war gehörte früher einer sehr wohlhabenden Familie.

Im Garten kann man dann verschiedene Pflanzen sehen, die typisch für die Gegend sind. Aber auch Arbeitswerkzeuge mit denen der Mais bearbeitet wurde.

Wie in den meisten Musen des Landes ist auch hier der Eintritt frei. Und auch hier sitzen drei vier Leute sehr ruhig und entspannt da. Es ist das Aussichtspersonal des kleinen Museums. Aber als sie mitbekamen, das wir uns für das Museum interessieren, stand gleiche eine Museumsführerin bereit, die uns durch das Haus und den Garten führte.

Zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die Promenade  ”Alameda”. Sie endet direkt vor der Kathedrale von Coro. Dort kann man einen imposanten Altar bewundern.  Als ich wieder draußen war und an den Turm der Kathedrale hochschaute sah ich, dass er Risse hatte. Mir wurde gesagt, dass stamme von einem Erdbeben.

Gleich neben der Kathedrale befindet sich das “Haus der 100 Fenster”. Es wird als Rathaus und Kulturstädte genutzt. Es war das gepflegteste Haus, was ich in Coro gesehen habe. Besonders schön sind die Innenhöfe, die sehr an Spanien erinnern.

Nachdem wir das Zentrum gesehen hatten, machten wir uns auf zur einer der Sehenswürdigkeiten der Natur, die  sich direkt an die Stadt anschließt.

Davon später mehr. Es war war überraschend einmalig.

Coro  - Impressionen der Fahrt nach Coro und der Stadt

© für alle Bilder by Der GeBlog und MIX-TO (www.mix-to.com)

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.