Am nördlichen Ausgang der Stadt Coro, Richtung Halbinsel Paraguana, hält die Landschaft für die Besucher eine Überraschung bereit.
Wir sind die Avenue Los Médanos hinaufgefahren, haben kurz getankt, eine CD mit Reggeton Musik von einem fliegenden Händler gekauft und dann über eine Kreuzung gefahren. Plötzlich wähnte ich mich nicht mehr in Venezuela, sondern in der Sahara.
Es war brütend heiß. Ein stetiger Wind wehte über die Straße, nahm feien Sand mit und auf dem sehr breiten Mittelstreifen parkten Autos.
Auch wir parkten dort.
Wir hatten noch nicht mal den Wagen verlassen, als schon die nächsten Händler an uns dran waren und Eis und so weiter feil boten.
Kein Interesse.
Ich schaute mich um. Ich sah nur Sand, Sand und nochmals Sand. Ebbend wie in der Sahara. Der Wind hatte schon die ersten feinen Sandkörner zwischen die Zähne geweht. Es knirschte leicht in der Knabberleiste.
Als wir in der”Wüste” waren kam Star Wars Feeling auf.
Es fehlten wirklich nur noch die Sandläufer, R2D2 und C3PO.
Diese Sanddünen sind gewaltig hoch – mehr als 20 Meter.Man braucht schon etwas Puste um sie zu erklimmen. Es ist nicht gerade einfach in dem Sand dort.
Doch oben angekommen bot sich ein tolles Panorama (Was die Bilder beweisen).
Die Landschaft gehört zum 92000 ha großen Parque Nacional Médanos de Coro, einer von sehr vielenNationalparks in Venezuela. Die Sanddünen befinden sich in ständiger Bewegung. Von über 20 Meter höhe konnte ich sehen, das sie schon eine Straße verschluckt hatten.
Die Ausdehnung des Dünenareals beträgt in der Länge ca. 30 Kilometer und in der Breite etwa 5 Kilometer.
Also jede Menge Sand.
Die Sanddünen von Coro:
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