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GE…lesen: Der Wüstenplanet – Die Legende 1: Butlers Dijhad – Brian Herbert + Kevin J. Anderson

21 Mai

Djihad2

 

Es gibt nicht viele Science Fiction Romane, die einen lange im Gedächtnis bleiben. Nebels Assimov´s “Fundation – Zyklus” und Peter F. Hamiltons “Armageddon – Zyklus” ist das bei mir der “Dune-” oder “Wüstenplanet – Zyklus”  von Frank Herbert. Zuerst in den 80-zigern im TV gesehen einer viel unterschätzter Monumental SF – Film von David Lynch und dann nach dem Mauerfall die Bücher. Die 6 Bücher im Schuber waren mit die ersten Bücher, die ich mir nach der Wende kaufte.

Ich mußte feststellen, das sie nicht einfach zu lesen waren, da der Stil von Frank Herbert sehr altmodisch war. Die erste Trilogie habe ich Geschäft. Die zweite wartet noch darauf gelesen zu werden. Aber das schaffe ich auch noch. Irgendwann. Eigentlich sollte die Romane mit einem siebten Roman abgeschlossen werden, doch Frank Herbert starb, bevor er diesen letzten Roman schreiben konnte.

In den 1990-ziger Jahren schrieb sein Sohn Brian Herbert zusammen mit einem der erfolgreichsten Autoren des Genres  - Kevin J. Anderson –  auf Grundlage der vom Vater hinterlassenen Notizen die Geschichte des Wüstenplaneten weiter. Eigentlich setzten die beiden Autoren ihn nicht fort, sondern erzählten die Geschichte, die zu den Ereignissen in den Frank Herbert Romanen führten. Prequel zu Dune.  Sie nannten sie “Die frühen Chroniken”. Diese wurden einen Erfolg und so legten Brian Herbert und Kevin J. Anders nach. 

Es kam die “Legenden- Trilogie” auf dem Markt. Hier griffen Sie ganz weit in die Vergangenheit des “Wüstenplaneten – Universum” zurück.  Man könnte auch sagen die “Wie alles begann” Trilogie.

Der erste Band ist “Butlers Dijhad”.

In diesem ersten Roman erfahren wir Lesen, wie sich der Orden der Bene – Gessierit entstehen wird, auch wenn sie hier noch nicht so heißen. Es wird erzählt wie das Geheimnis der “Spice – Melange” entdeckt wird und der Handel mit ihr beginnt. Und es wird ausführlich erzählt, wie es zur Revolution der Menschen gegen die “Denkmaschienen” kommt, von der in den anderen Romanen immer nur ganz wenig angedeutet wird. Es wird erzählt wie der “Holzmann- Schild” entstand und von der Herkunft der Fermen, jenen geheimnisvollen Bewohner von Arrakis, dem Wüstenplaneten, die aber noch nicht Fermen heißen.  Und wir erfahren wie es zum ersten Ritt auf einem Sandwurm kam.

Herbert und Anderson breiten vor uns Lesern ein monumentales SiFi – Epos aus, das alles hat was eine gute Space Opera haben muß. Liebe, Mord und Totschlag. Intrigen, Helden, Raumschiffe, gigantische Schlachten.

Auf knapp 800 Seiten werden wir in die Ereignisse regelrecht hineingezogen. Wie schon in der “Frühe – Chroniken – Trilogie” gibt wieder eine große Menge an Hauptpersonen, deren Wege sich während der Handlung kreuen und dann wieder trennen. 

“Butlers Dijhad” legt die Grundlage für die nächsten beiden Bände, die auch nicht dünner sind.

Obwohl die ganze Geschichte sehr breit angelegt ist, verliert man den Überblick nicht. Einmal weil es am Ende des Romans ein sehr ausführliches Glossar gibt, wo die wichtigsten Begriffe auch für Nichtkenner des “Wüstenplaneten -Zyklus”  erklärt werden, zum anderen behalten die Autoren im den Überblick der zahlreichen Handlungsfäden. Da durch wird es nie langweilig, außerdem beherrschen die Beiden die Cliffhanger Technik perfekt. Mir gefällt dieser Stil von Herbert und Anderson. Er liest sehr gut und ist modern, so ganz anders als der von Frank Herbert in den Original Romanen. Außerdem sind die Kapitel – 126 an der Zahl – nicht sehr lang. Cliffhanger und die relativ kurzen Kapitel, der Stil fixen einen regelrecht bei lesen an und so kann es kommen, das man freiwillig auf die ein oder andere Stunde Schlaf verzichtet um seine Neugier zu befriedigen wie es denn nun weiter geht.

Das einzige, was eingien aufstoßen könnte, sind die technischen Unsinnigkeiten und das Technik Blabla – sind sind meistens Quatsch. Aber wer will schon wissen wie die Technik auf der Erde in vielen Tausend Jahren aussehen wird. Einfach lesen und sich darauf einlassen, dass ist das beste Mittel. Und bloß nicht aufregen, denn sonst verdirbt man sich den ganzen Spaß beim Lesen.

Es ist nun halt mal so in diesem Universum und dass ist auch gut so. Wenn man sich darauf einlässt hat man richtig Spaß beim Lesen dieses ersten Romans.

 

Fazit:

Ein monumentaler Auftakt, der viel verspricht und vieles hält. Man kann diesen Roman auch ohne Vorkenntnisse der anderen Romane lesen. Ist sogar besser, da man die Entwicklung komplett mitbekommt. Auf jedenfalls, genau das richtige für die etwas andere Urlaubslektüre.

+ angenehmer Schreibstil

+ richtig großer Monumentalroman im Breitwand – Format

+ fazienierende Geschichte

+ sehr ausführliches uns gutes Glossar an Ende

 

- etwas viel Technikgedöns

- manche Szene nichts für schwache Gemüter

 

Note: 2 +

 

 

 

GE…lesen: DER GOTTESPAKT – Thriller von Juan Gómez-Jurado

15 Mar

Gottespakt

DER GOTTESPAKT

Thriller von Juan Gómez-Jurado – 2. Band mit Pater Anthony Fowler

Der Roman ist eine Mischung aus etwas Indianer Jones, Vatikanthriller und Abenteuerroman.

Eigentlich ist die Anlage des Romans klassisch. Man könnte ihn auch beschreiben als “Zehn kleine Negerlein” (der politisch unkorrekte Titel des Agatha Christie Romans) der Wüste.

Es ist der zweite Roman mit dem Helden Pater Anthony Fowler, einem Krichenmann mit CIA Vergangenheit. Zusammen mit der Journalistin Andrea Otero begibt er sich auf eine geheime Expedition in die Wüste von Jordanien.

Abgeschnitten von der Aussenwelt versuchen sie mit dem Millionär Kayn die Bundeslade zu finden. Doch auf dieser Expedition scheint ein Fluch zu liegen. Mit der Zeit kommt es zu vielen tödlichen Zwischenfällen und die Zahl der Mitglieder des Grabungsteams reduziert sich allmählich.

Andrea Otero, die eigentliche Heldin der Geschichte ist, merkt spätestens nach dem ersten Mordanschlag auf sie, das hinter dieser Expedition mehr steht, als sie am Anfang gedacht hat.

Denn es gibt da einen islamischen Terroristen, der sich das Ziel gestellt hat, die Expedition mit allen Mitteln scheitern zu lassen.

Das ist alles sehr gut geschrieben, die Kapitel des Buches fliegen dahin. Und was mir sehr gut gefällt ist der Wechsel der einzelnen Handlungsplätze, denn dadurch kommt keine Langeweile beim lesen auf.

Juan Gómez-Jurado vermeidet langgezogene Beschreibungen des Alltages im Ausgrabungslager. Immer wieder geschieht etwas. Das schöne ist er bleibt an der Geschichte. Und man fragt sich die ganze Zeit wer der Mörder oder Saboteur sein könnte. Auch wenn die Auflösung etwas an den Harren herbei gezogen ist.

Auch der Pater scheint mehr als nur ein Ziel bei dieser Expedition zu haben, deren Ursprünge bis in das Jahr 1943 zurück reichen. Denn der Vatikan scheint, was nicht verwunderlich ist ein großes Interesse an der Bundeslade zu haben.

Juan Gómez-Jurado schreibt gut. Nicht hecktisch, aber schnell. Immer wieder kommt Aktion ins Spiel und er baut einen guten Spannungsbogen auf. Man möchte wissen was als nächstes passiert.

Das dabei ab und zu die Logik etwas zu kurz kommt, kann mangetrost vergessen, dass fällt einen erst nach dem Auslesen des Romans auf.

Die Figuren sind natürlich nicht tief schürfend beschrieben, dies würde aber auch den Lesefluss des Romans stören. Es reicht, man kann sich ein gutes Bild von ihnen machen.

die Kapitel sind nicht allzu lang.

Fazit:

Ein guter Thriller. Spannend und überraschend. Etwas Vatikan Verschwörung, viel Action, eine schöne Frau und jede Menge Personen die was anderes sind als wie sie vorgeben. Flüssig geschrieben, genau die richtige Unterhaltung für den Urlaub.

+ spannend

+ sehr gut lesbar

+ viel Action

+ guter Plot

- etwas unlogisch

- manche Szenen sind nichts für zartbesaitete Leser

NOTE: 2 -

GE…lesen: ROTES FIEBER – Thriller von G. M. FORD

8 Mar

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ROTES FIEBER
Thriller von G.M. Ford

Der Name G. M. Ford, wenn er auf den Taschenbüchern prangt, zieht einen schon an. Macht neugierig.

Bisher hatte ich immer etwas gedrückt um diesen Autor. Weil die Geschichten, so wie sie als Klappentext angekündigt waren nicht so richtig begeisterten.
Doch nun fand ich das Buch und die Geschichte, jedenfalls wie sie auf der Rückseite angegeben war, sprach mich an.
Also kaufte ich das Buch.

Na ja.

So toll war der Roman „ROTES FIEBER“ auch nicht.

Um was geht es?

Auf dem Busbahnhof in Seattle sterben innerhalb kurzer Zeit über 100 Menschen. Es ist ein Terroranschlag und die Tatwaffe war ein Virus.
Nun wird alles daran gesetzt die Terroristen zu finden. Das muß recht schnell gehen denn sie haben einen noch viel größeren Anschlag angekündigt.
Frank Corso, der Serienheld von Ford, folgt seiner Neugier und kommt in den Busbahnhof und sieht mit eigenen Augen was der Virus angestellt hat.
Zur gleichen Zeit sieht seine Freundin den Mann der sie verunstaltet hat vor ihrem Haus. Sie verfolgt ihn und verliert ihn bei der Verfolgung. Als sie nach Hause kommt, liegt dessen Leiche mit fast abgeschnittenen Kopf bei ihr in der Küche.
Währenddessen versuchen die Politiker der Stadt und die einzelnen Ermittlungsbehörden der USA (Heimatschutzministerium, Polizei, FBI und CIA) ihre Pfründe zu sichern. Sprich sie behindern sich mehr gegenseitig mit ihrem Kompetenzgerangel, als das sie zur Aufklärung beitragen.
Bis zum großen Finale, was relativ klein ausfällt, wird alles versucht die Täter die man aus dem arabischen Raum kommend vermutet, mit allenMittel dingfest zu machen.

Ja und mehr ist es nicht.
Irgendwie bin ich mit dem ganzen Roman nicht warm geworden.
Einen richtigen Helden gibt es meiner Meinung nach nicht.
Man kann sagen es gibt eigentlichen keinen richtigen Haupthelden. Viele Personen rangeln sich durch die Geschichte und man fragt sich, besonders nachdem der Autor relativ früh die wahren Hintergründe aufdeckt, wenn es nun mal zum Showdown kommt. Er kommt zwar ist allerdings relativ fad.
Und dann gibt es noch einen Epilog wenn man so will wo die Helden nun auch mal eine andere Seite zeigen können.
Wie gesagt einen richtigen Helden gibt es in diesem Roman nicht. Es sind drei nein vier, ach nee fünf Handlungsstrenge die am Ende zusammen kommen.
Der Reporter, Frank Corso, der Polizist, die Terroristen, die Politiker und die Freundin von Corso. Und dazu gibt es eine ganze Menge Zufälle und dann auch noch die geheimnisvolle Frau – deren Handlungen sich nun gar nicht weiter erschließen.

Der Hauptteil der Geschichte spielt sich innerhalb von gut 48 Stunden ab. Doch das Ende bringt vier Wochen in wenigen Seiten unter.

G. M. Ford schreibt gut, das muß man ihn lassen. Aber man fragt sich: „Hätten hier nicht ein paar Seiten weniger und eine straffere Handlungsführung gut getan?“

Ach und wen es interessiert es gibt noch reichlich Opfer

Das Buch ist weder gut noch schlecht. Man kann es lesen, muß es aber nicht. Die Figuren sind nett, aber sie interessieren einen nicht so ganz. Sie sind irgendwie glanzlos
Alles im allen G.M. Ford Bücher werde ich mir nicht zum vollen Preis kaufen. Wenn überhaupt dann vielleicht vom Grabbeltisch. Doch jeder hat bei mir eine zweite Lesechance.
Vielleicht sind die anderen Romane besser.

FAZIT:

+ liest sich angenehm

+ Grundidee nicht schlecht

- etwas langweilig

- zu viele Zufälle

- zu viele Personen die auch keinen richtig interessieren

NOTE:         3

GE…lesen: LAVA – Katastrophenthriller von RICHARD DOYLE

3 Mar

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RICHARD DOYLE – Lava – Katastrophen Thriller

Die Geschichte dieses Romans ist schnell erzählt.
Auf der Kanareninsel La Palma bricht der Vulkan Cumbre Vieja aus. Und das schlimmste tritt ein. Die Vulkanflanke rutsch ins Meer ab und verursacht einen riesigen Tsunami, der sich auf die Ostküste der USA zubewegt.

Dort befindet sich die Hafenstadt Goodwill, die gerade einen großen Umzug anlässlich ihres 300 jährigen Bestehen vorbereitet.
Natürlich treffen die Mörderwellen dort auf Land. Für die Bewohner beginnt ein Kampf ums Überleben, denn nicht nur der Tsunami bedroht die Stadt, sondern auch ein auf Grund gelaufener Gastanker.

Der ganze Roman liest sich wie ein sogenanntes Eventmovie. Erst tauchen kleine Probleme auf, die dann immer größer werden. Die Figuren des Roman bleiben natürlich etwas schablonenhaft. Ich finde das gut. Dieser Roman will nur unterhalten, nicht mehr und nicht weniger.

Dies gelingt dem Autor sehr gut. Er liest sehr gut.
Besonders gefallen haben mir die Szenen vom Ausbruch des Vulkans. Auch wenn ich mich frage, wie die beiden Helden in diesem Teil der Geschichte das ganze überleben konnten. Aber egal es macht Spaß die Geschichte zu lesen.

Fazit:

Eine bekannte Geschichte gut und flüssig erzählt. Spannend und ohne viel Hänger zwischendurch. Genau der richtige Roman für einen Tag am Strand (auch wenn der nicht gerade auf La Palma oder an derOstküste der USA liegen sollte). Beste Unterhaltung nicht nur für Fans von Katastrophenromanen und Filmen.

NOTE: 2

GE…lesen: DAS SPIEL DER KÖNIGE von Rebecca Gablé – Warringham Trilogie Band 3

28 Okt

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REBECCA GABLÉ – DAS SPIEL DER KÖNIGE
Warringham – Trilogie Band 3

Der dritte Band der Warringham Trilogie ist ein Schmöker par Exzellenz.
Was kann man besseres über ein Buch sagen als dieses.
DAS SPIEL DER KÖNIG setzt nicht nur die Familiengeschichte der Warringhams fort sondern entführt uns auch in die mehr als gefährlichen Zeit der Rosenkriege in England des Mittelalters, die sich über 30 Jahre hinzogen.

Da Buch ist wie die beiden anderen Bände – DAS LÄHELN DER FORTUNA und DIE HÜTER DER ROSE – in sich abgeschlossen. Man muß nicht die anderen beiden Bände davor gelesen haben.
Wieder gelingt es Frau Gablé einen richtigen Breitwand Monumentalfilm vor dem inneren Auge des Lesers ablaufen zu lassen. Bei diesem Buch ging es mir wie bei den davor gehenden Bänden. Obwohl alle drei Romane über 1000 Seiten lang sind, werden sie nie langweilig. Schlimmer, man ist nach gut 1200 Seiten in diesem dritten Band enttäuscht und man möchte wissen wie es weiter geht mit den Warringhams, die so eng mit den Königshäusern verwoben sind.

Eigentlich sollte ja nach diesem Roman Schluß sein mit der Geschichte aber auf den Seiten der autorin (www.gable.de) ist ja glücklicherweise bereits ein vierter Band angekündigt. Auch wenn es heißt dis soll nun dann der definitiv letzte Roman um die Warringhams sein, sind doch schon noch zwei oder drei Idee für eine zweite Trilogie zu finden. Wie heißt es doch so schön: Sag niemals nie.

Zum Buch:

Der Roman beginnt 1455, als das schwarze Schaft der Familie Warringham Julian plötzlich der Herr auf Warringham wird. Im Gegensatz zu seinem Vater steht er auf der Seite der Yorkisten. Doch nachdem er sein Erbe antritt lässt er sich von der Königen Maragerete von Anjou bezirbssen und wird glühender Lancaster Getreuer.
Und schon ist er mittendrin im Thronnachfolgekrieg der beiden englischen Häuser. Es wird gemordet, gekämpft, geliebt, geritten und auch ein Abstecher nach Frankreich und den Hof in Paris gemacht. Ständig muß sich Julian of Warringham vorsehen und um sein Recht und seine Familie kämpfen. Das ist auch nicht einfach, da seine Schwester Blanche ihren Ehemann eine Hand kürzer macht und dann noch mit dem Halbbruder von König Henry eine glückliche Liaison eingeht.
Als der neue König Julian auf äußerst ungewöhnliche Weise mit der Schwester eines seiner getreuen verheiratet scheint alles nur noch schlimmer zu werden. Er wird auch schlimmer, aber Freundschaft Familie und Freunde helfen durch die schweren Zeiten.

Was sich nach einer Soap im Historiengewand liest ist auch eine, aber so gut gemacht das sich viele andere dahinter verstecken können. Dieser Roman ist einfach einsame Klasse was die komplizierte Geschichte mit dem Ganzen Hin- und Her in der Zeit der Rosenkriege angeht. Es ist eine Familiengeschichte. Aber Rebecca Gable langweilt nicht mit ausgewalzten Szene aus dem Familienleben. Sie gibt es wohl dosiert in den Roman ein. Und sie macht es immer wieder spannend.
Wie gesagt der Roman sit schon ein ganz schöner Brocken. Schwer und dick. Aber anders als bei ihren Kollegen – ich sage nur Frank Schätzig- gibt Frau Gablé nicht mit ihrem Wissen an und will uns Leser zeigen wie gut sie recherchiert hat. Sie schafft es immer wieder ganz dirkret oder nebenbei Erklärungen und andere Sachen in die Geschichte einzubringen. Dafür braucht sie keine 20 Seiten um uns jedesmal vom Urschleim die englische Geschichte zu erklären. Das kommt nebenbei, ob es nun ums Essengeht, um die Sitten und Gebräuche der damaligen Epoche oder einfach umd die Sachen. Alles fliesst während der Erzählung so beiläufig ein ohne das der Fluß der Geschichte gestört oder gestoppt wird.
Die Geschichte des Roman teilt sich grob gesagt in zwei Hauptstränge auf. Einmal die Geschichte von Julian und einmal die Geschichte von Blanche seiner Schwester. Und dort liegt auch meiner Meinung nach der Große Vorteil des Romans. Denn wenn es auf dem einen Strang langweilig zu werden droht kommt der andere Strang zur Geltung und wird erzählt um dann wieder zum ersten zu springen wo es spannend wird.
Wie gut der Roman ist merkt man beim Lesen. Bei den meisten Romanen gibt es so immer ein oder zwei Teile wo die Spannung durchhängt um dann wieder Fahrt auf zunehmen. Doch hier ist es anders. 1200 Seiten wird der Spannungsbogen ständig gehalten. Ich habe keine Stelle gehabt wo ich gesagt habe, na jetzt könnte es mal schneller weiter gehen.
Auch das die autoren die Menschen in ihrem Roman relativ modern reden lässt, fördert den Lesefluß.
Wie gut der Roman ist, habe ich festgestellt wenn ich ihn Tagsüber als epub auf dem iphone gelesen habe, also unterwegs. Das Display ist ja nicht so groß, aber abend war ich dann doch sehr erstaunt, das es so an die 100 Seiten waren die ich während der Fahrt und dem Warten geschafft hatte.
Das spricht für den Roman. Auch wenn man wegen Übermüdung des Nächtens aufhören muß und am nächsten oder übernächsten Tag wieder anfängt die Geschichte zu lesen, ist man sofort drin.
Und wie gesagt, DAS SPIEL DER KÖNIGE ist ein riesiger monumentaler Breitwandfilm, ala Hollywood. Dieser Roman ist wie die gesamte Warrinham Trilogie ein Muß.
Ach ja vor dem Fazit.
Ich fragte mich immer wie Rebecca Gablé es geschafft hat so die erfundene Familie Warringham so dicht an den König und die historischen Figuren – die es in diesem Roman zu Hauf gibt, mehr als in den ersten beiden Romanen- denn es besteht ja die Gefahr das die Taten die Weltgeschichte beeinflussten. Denn der Historische Roman ist auch ein HISTORISCHER POLITTHRILLER. Ich fragte mich die ganze Zeit wen sich die Autorin als Vorbild genommen hat bei ihren erfunden Hauptfiguren.

Fazit:

+        tolle Geschichte
+        sehr gut recherchiert
+        keine Längen in der Geschichte
+        obwohl 1200 Seiten (Taschenbuchausgabe) mir persönlich zu kurz – ich will mehr
+        angenehmer Stil
+        hochspannend
+        süchtig machend

Das ist ein SCHÖKER.

Note 1 +

GE…lesen: MIDAS – Thriller von Russell Andrews

11 Jun

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MIDAS ist ein reinrassiger Politthriller nach dem bekannten Muster.
Ein Sheriff ermittelt und kommt einer riesigen Verschwörung innerhalb der Regierung der USA in die Querre.
Auslöser ist der Selbstmordanschlag auf ein Restaurant in einem Vorort von New York, bei dem nicht nur der alte Sheriff des Ortes umkommt sondern auch einige wichtige Wirtschaftsleute.
Kurz Zeit später stürzt mitten im Ort ein Flugzeug ab und die Leiche des Piloten verschwindet spurlos. Immer mehr Leute die in den Fall involviert sind geraten teil weise in arge Schwierigkeiten, die teilweise tödlich für sie ausgehen.
Zu allem Überfluss bekommt der Sheriff auch noch eine neue Mitarbeiterin an die Seite gestellt. Gemeinsam versuchen sie die wahren Hintergründe des Anschlags aufzuklären.

Das hört sich alles gut an. Es liest sich auch recht gut, allerdings kommt der Held nie so richtig in Gefahr oder wenn er dann in die Hände der Verschwörer fällt, liest sich das oder besser gesagt man hat den Eindruck er kommt so und so wieder raus. Und wie das ist allerdings recht an den Haaren herbei gezogen.

Auch wenn sich der Autor einiger Klischees bedient fallen sie nicht weiter auf, nur man hat ab und zu den Eindruck das er es sich leicht machen wollte um seine Figuren zu zeichnen.
Hintergrund ist natürlich wie bei vielen Verschwörungsthrillern der letzten Jahre die 9/11 Terrorangst. Damit spielt der Autor auch sehr gut mit.
Die Lösung des Falles wird sauber präsentiert. Aber auch etwas einfach und na ja sagen wir so, er überrascht nicht, man ahnt es bereit.
Wer oder was MIDAS ist wird lang und breit erklärt.

Fazit:

+ gut lesbar
+ relativ spannend

- vorhersehbar
- Figuren plakativ

Ein gutes Buch für den Strand. Man liest es und wird unterhalten und mehr nicht.

Note: 2-

GE…lesen: DIE EISENREICH – VERSCHWÖRUNG von Jonathan Rabb

9 Jun

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Ich habe es geschafft !
Endlich bin ich mit dem Buch fertig.

—–
DIE EISENREICH VERSCHWÖRUNG ist anders als wie auf dem Buchcover zu sehen nicht ein Mysterythriller sondern ein ganz normaler Thriller.
So weit so gut..
Dieses Buch hinterlässt mich zwiegespalten.
Einerseits eine gute Story, anderseits die Ausführung der Geschichte.
Um was geht es?
Die erfahrene Agentin Sarha Trent soll den Wissenschaftler Alexander Jaspers in New York aufsuchen und ihn um Mithilfe zu bitten, die im Zusammenhang mit dem Tod eines jungen Mädchen stehen. Sehr schnell kommen sie dabei auf das Buch eines Mönches Eisenreich, von dem es nur zwei Exemplare gibt und als eines der gefährlichsten Bücher der Welt gilt. Es ist in die Hände einer Verschwörerbande geraten, dieses verfolgt einen Plan der die Welt verändern soll. Und schon findet das Vorspiel in Washington statt bei dem mehre Menschen getötet werden. Dann wir auch noch ein Botschafter angegriffen und der Weizenmarkt der USA spielt verrückt.
Trent und Jaspers beginnen nach zu forschen an und ihr Weg führt sie nach Italien Deutschland und England. Dabei werden sie verfolgt und sehr schnell wird ihnen klar, dass sie niemanden trauen können.
Ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit den finalen Plan der Gruppe zu verhindern.

Die Geschichte hat mir gefallen.
Doch je länger ich das Buch gelesen habe um so mehr habe ich mir gewünscht es nicht angefangen zu haben, denn irgendwie lässt es einen beim Lesen unbefriedigt. Gut es sind sehr viele Actionszenen enthalten und es kommt zu überraschenden Wendungen, doch es half nicht ich sehnte mich nach dem Ende des Buches.
Mich störte die Gedankengänge und das teilweise uninspierte Geschwafel. Auch wenn ich schon nach gut der Hälfte des Roman den „großen Bösewicht“ für mich entdeckt hatte zog sich alles wie Kaugummi hin. Auch die Dialoge waren nicht gut. Sie waren zu lang. Redet man wirklich so viel wenn man in Gefahr ist?
An Ende ging es schneller. Doch auch hier ein großes Manko finde ich, es kommt nie heraus was dieses Finale der Verschwörer sein soll. Entweder habe ich es verpasst oder es steht wirklich nicht konkret drin.

Obwohl der Autor eine große Personage hat kommt er damit gut zurecht. Man behält bei den vielen Personen den Überblick. Außerdem wendet er die Cliffhangertechnik an. Die Kapitel enden immer dann wenn es spannend wird und der Schauplatz wird gewechselt

Ich will es mal so sagen. Dieser Roman ist nicht ausgegoren. Ein paar hundert Seiten weniger und straffer dann wäre es ein richntig toller Roman geworden. So aber ist er zu lang.
Und bitte warum wird uns am Ende – nachdem die Handlung fertig ist und die Geschichte beendet ist, dieses erfundene Traktat von Eisenreich zum lesen gegeben. Keine ahnung. Die 60 oder 70 Seiten hätte man sich auch sparen können oder aber in die Handlung einbauen können. So aber frage ich mich was es soll.

Also Fazit:

+ gute Geschichte mit vielen Wendungen
+ Action wirkt nicht aufgesetzt
+ eigentlich keine offensichtlichen Löcher in der Handlung gefunden

- zu lang
- zu viel Geschwafel
- der „Anhang“
- Dialoge unrealistisch zum Teil
- stellenweise etwas langweilig

Gut für ein Buch von Grabeltisch kann man es lesen. Aber ich werde sicherlich nicht so schnell wieder ein Buch von dem Autor lesen. Irgendwie hat er mir meine Zeit gestohlen.

Note: 3 -

GE…lesen: Makellos – Thriller von Joshua Spanogle

13 Mar

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Die Geschichte des Romans MAKELLOS ist schnell und hört sich gut an.
Dr. Nate Mc Cormick will sein Leben ändern und zieht deshalb zu seiner Freundin nach LA. Dort ruft ihn ein alter Studienkollege an und bittet ihn um Hilfe. Doch bevor sich der liebe Doc versehen hat steckt er in einem tiefen Schlamassel. Sein Freund und dessen Familie wird ermordet und je tiefer Mc Cormick gräbt um so mehr Tote kreuzen sein Weg. Die meisten haben eine sehr seltene Krebsart.
Und was hat die Firma damit zutun, wo sein Studienfreund gearbeitet hat? Und warum ist eine bekannte Fernsehjournalistin nicht auffindbar? Ist sie auch tot.
Am Ende ist alles ganz anders als man denkt und nicht nur Nate Mc Cormick muß aufpassen das er die ganze Geschichte überlebt.

Der Roman ist von der Geschichte her, jedenfalls wenn man den Klappentext liest sehr spannend. Und sie wäre auch spannend, aber meiner Meinung nach hat der Autor einen großen Fehler bei seinem Roman gemacht.
Er schreibt den gesamten Roman aus der ICH – Perspektive von Nate Mc Cormick und er bleibt auch stringent dabei.
Das langweilt mit der Zeit, denn im Hintergrund geschehen Dinge die man gerne gelesen hätte.
Außerdem und das ist auch meine ganz persönliche Meinung finde ich den „Helden“ äußert unsympathisch und sehr von sich eingenommen. Spätestens nach 100 Seiten nervt der Herr gewaltig . Man wünscht sich regelrecht mal für ein paar Seiten von ihm befreit zu sein.
Auch wenn es reichlich Tote gibt, ist der ganze Roman irgendwie nicht so richtig spannend. Außerdem braucht man ab und zu eine Medizinstudium wenn man nicht permanent Medical – Thriller liest.
Das Ende des Roman ist recht actionreich, aber die Action zündet nicht so richtig. Der Pep fehlt meiner Meinung nach..

Also Fazit:

+ liest sich recht gut
+ der Schluß ist recht wendungsreich, wenn auch unglaubwürdig
+ ein paar Gags sind gut

- die ICH Perspektive nervt gewaltig
- zu lang 200 Seiten weniger wären gut gewesen
- das medizinische Fachvokabular stört

Note: 3 +

Kann man am Strand lesen ohne sich aufzuregen.

GE…lesen: Erfinder von SPENSER und HAWK Robert B. Parker verstorben

19 Jan

Eine traurige Nachricht habe ich bei Wikipedia gefunden.
Heute am 19. Januar 2010 ist Robert B. Parker verstorben. Wie es in einer Pressemeldung heißt sei er am Schreibtisch bei der Arbeit verstorben.
Robert B. Parker war der Erfinder von SPENSER – so hieß die Serie in Deutschland.
SPENSER ist ein Privatdetektiv in der Tradition von Sam Spade und Philip Marlowe. Bei seinen Fällen half ihm immer sein bester Freund HAWK. Er übernahm die ganz harte Arbeit.

Bei SPENCER ist das so eine Sache gewesen. Ich habe erst die TV Serie mit ROBERT URICH gesehen und von der ersten Folge an gefiel mir die Figur. SPENSER ist gerecht, hart und hat eigene Wertvorstellungen. Er ist belesen und kann sehr gut kochen.
DIe Geschichten waren spannend und sehr gut erzählt. Und vor allen SPENSER hatte einen Humor der mir sehr gefallen hat.
Später als ich die Bücher lesen konnte, mußte ich feststellen das die Figur in dem Romanen etwas anders noch härter angelegt war.
Und selten genug, die Figur in der TV Serie hat mir etwas besser gefallen.

Robert B. Parkers Schreibstil hat mir sehr gefallen. Kein Wort zu viel und immer an der Geschichte bleiben. Dabei hat er viel mehr rüber gebracht, als so manch andere Autor. Man konnte sich die Gegenden gut vorstellen. Seine Romane spielten nicht immer in den guten Kreisen. Sie lehnten sich an die Realität an.

Nun ist einer der Meister des „harten Kriminalromans“ verstorben.
Kein neuen SPENSER wird mehr kommen.
Schade.
Vielen Dank Mr. Parker.

Robert B. Parker (17.09.1932 – 19.01.2010)

GE…lesen: Maxime Chattam – Die Teufelsformel – Thriller

29 Nov

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Inhalt:

Eine junge Frau bekommt geheimnisvolle Nachrichten auf ihrem Computer und auf andere geheimnisvolle Weise.
Diese ziehen sie in eine tödliche Jagd hinein, die sie von Paris über die Schweiz bis zum Finale in die USA führt.
Dabei lernt sie einen jungen Mann und verliebt sich in ihn und er auch in sie.
Doch nichts ist so wie es scheint.

+ Verschwörungsthriller in Reinkultur
+ liest sich sehr gut
+ spannend und interessant
+ überraschende Wendungen
+ das Ende ist interessant aufgelöst – neue Variante (mehr wird nicht verraten)
+ altbekannte Verschwörungen neu gemischt
+ relativ unblutig

- das Ende hat mir nicht gefallen, aber ich mag diese Abschlüsse von Romanen so und so nicht

FAZIT:
Maxime Chattam ist für mich persönlich eine Entdeckung. Seine Schreibe gefällt mir. Und der Roman ist wirklich toll geschrieben.
Ich mag solche Verschwörungsromane und wenn ich trotz vieler Geschichten der gleichen Art überrascht werde, dann ist der Roman genau das Richtige für mich.
Bin gespannt wie die anderen Bücher des Autors sind. Sie soll ja ziemlich hart sein.

NOTE: 1 -

30. Dezember 2009 13:12

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