
Ich gebe es zu ich bin ein kleiner STAR TREK Fan.
Kein Trekki, sonder nur jemand, der die Serien und die Filme mag.
Ich kann zu mindesten behaupten das ich jeder Folge der STAR TREK Serien und STAR TREK Filme mindestens einmal gesehen habe.
So ist es auch nicht verwunderlich, das ich sehr gespannt war auf diesen elften Film der Spielfilmreihe.
Natürlich habe ich in der Zeit vor dem Star auch immer wiedermal die Nachrichten und Berichten in den unterschiedlichsten Medien verfolgt, was nun so in den neuen Film alles kommen sollte.
Und wie die meisten war ich auch überrascht, das es hieß das die „Alte Crew“ wieder kommen sollte. Verwunderlich, da ja mit der Zeit die Originaldarsteller entweder begraben wurden oder auch ins Weltall geschossen wurden.
Da es aber CGI und so weiter gibt ist ja nichts mehr unmöglich, dachte ich.
Na ja falsch gedacht.
Doch die „Alte Crew“ kam und war ganz jung.
Um es vorweg zu nehmen ich war begeistert von dem Film.
Er ist modern, actionreich und auch der gewisse Tick an Humor fehlt nicht.
Die Geschichte beginnt mit der Geburt von James Tiberius Kirk und dem Tod seines Vaters. Die erste Verwirrung, da man ja weiß wie die Geschichte begonnen hatte. Aber mit der Zeit wird sich alles einigermaßen aufklären. Aber egal von da springt die Geschichte weiter, so was wie ein zweiter Prolog und man sieht den kleinen Kirk mit dem Wagen seines Ziehvaters auf ein Abgrund zu rasen. Auto kaputt, Kirk lebt. Wieder ein Zeitsprung und Kirk ist ein, deutsche Sprachreglung, jugendlicher Erwachsener.
In einer Kneipe lernt er eine hübsche dunkelhäutige Dame kennen, die sich als die spätere Lt. Uhura herausstellt und der Auslöser für eine Prügelei wird, die den weiteren Lebensweg von James T. Kirk bestimmen
Und so geht es nun schlag auf Schlag und die wichtigen Personen werden eingeführt. Parallel wir die Geschichte des kleinen zum großen Spock erzählt.
Kirk kommt auf die Akademie, er besteht den Kobajashi Maru Test, den Spock entwickelt hat – auch hier sind meine Erinnerungen anders, aber wie gesagt egal.
Kirk wird von Spock angeklagt und während der Verhandlung trifft ein Hilferuf ein.
Nun geht die Handlung richtig los.
Ich möchte nicht den ganzen Film erzählen, doch es macht wirklich Spaß diesen Film zu sehen.
Der Regisseur J.J. Abrams spielt gekonnt mit Mythen aus dem Star Trek Universum und erfindet neue Sachen hinzu. Den Kniff der er und die Drehbuchautoren angewendet haben um eventuelle Ungereimtheiten zu erklären finde ich genial. Schlagwort: veränderte Zeitlinie.
Der Film ist schnell geschnitten und voller Effekte, von klein bis ganz großen. Besonders gelungen sind auch die Weltraumschlachten. Sie sind anders als in den „alten“ Filmen effektvoller und die Enterprise hat nicht nur einen Faser. Sie schieß mit anderen Wort aus allen Rohren. Auch ist der Film brutaler als man ihn ansonsten von der STAR TREK Filmen gewohnt ist. Da geht es richtig zu Sache.
Auch wenn es sich wie eine Lobhudellei anhört, aber die Darsteller die für die Rollen ausgesucht wurden passen bis auf zwei Ausnahmen gut. Natürlich steht an erster Stelle die markanteste Figur der ganzen Serie Mr. Spock. Der Darsteller – auch Siler aus HEROS bekannt – ist wirklich eine Klasse für sich. Er gibt seinem Spock ein eignes Profil aber vergißt dabei nicht den „alten“ Spock.
Zu sehen ist das in ganz kleinen Gesten oder Bewegungen, mit denen jeder „Alte“ STAR TREK Fan die Figur identifiziert. Wirklich toll, besonders da es in diesem Film eine Überraschung gibt. Die ist hier nicht verraten.
Krik passt auch in seinem Temperament zu der Rolle und dem alten Shattner – Kirk.
Mr. Sulu ja passend und seine humorige Seite wird hier mehr gezeigt.
Mr. Chekow passt nicht so ganz rein, aber man gewöhnt sich an ihn. Er hat nicht so einen Runden Kopf wie Walter Koenig.
Die einzige Figur die ich nicht gelungen finde ist Mr. Scott. Der ist mir zu überdreht und verrückt, hier stimmt meiner Meinung nicht.
Und dann ist da noch „Pille“ oder Dr. Mc Coy. Der passt wie der Darsteller des Spock toll in die Rolle und hat auch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem alten „Pille“. Auch hier sind einige kleine Gesten, welche die Figur wiederkennen lassen.
FAZIT:
Der neue STAR TREK Film ist sowohl für eingefleischte Fan etwas, denn es werden Andeutungen oder kleine Gimmiks eingebaut, die dieses Erkennung und auch für die neuen Star Trek Fans ist der Film das richtige. Denn durch einen genialen Trick bringen die Produzenten das ganze Universum wieder auf Null und beginnen eine vermeintlich bekannte Geschichte von vorne zu erzählen.
Die technische Umsetzung, die Effekte sind auf der Höhe der Zeit und sehr beeindruckend. Ob es sich nun um die Zerstörung eines Planeten oder der eines Raumschiffes handelt.
Die Geschichte spielt mit altbekannten und fügt Neues hinzu.
Und dann ist ja noch eine Überraschung eingebaut in der Hinsicht auf Mr. Spock.
Alles in allen ein sehr gelungener actionreicher Film, den man sich gerne auch ein zweites oder drittesmal auschaut.
Note: 1 -